Das Auto

Kurze Modell-Geschichte

Im Sommer 1955 zeigte die Karosserie-Firma Karmann in Osnabrück (BRD) das von 'Carrozzeria Ghia' in Turin entworfene Coupé der Öffentlichkeit. Der VW Karmann-Ghia, ein zweisitziger, sportlich-eleganter Wagen mit Ganzstahl-Karosserie der Firma Karmann und der bewährten Mechanik des VW-Käfers, traf den Geschmack der Zeit genau. Die Begeisterung über den 'VW im Sonntagskleid', wie ihn die Presse nannte, war gross. Zwei Jahre später war die offene Version lieferbar, das VW Karmann-Ghia Cabriolet.

Zur Internationalen Automobil-Ausstellung in Frankfurt im September 1961 präsentierte das Volkswagen-Werk den mit Spannung erwarteten 'grossen VW', den VW 1500. Auch die Firma Karmann zeigte stolz den 'grossen Karmann-Ghia'. Das Fahrgestell und der Antrieb wurden vom neuen VW übernommen. Der Karosserie-Entwurf stammte wieder von Ghia. Bis 1969 wurde der 'grosse Karmann-Ghia' in 42'563 Exemplaren als Coupé produziert. Die Fertigung des 'kleinen Karmann-Ghia' wurde im Jahre 1974 nach 445'300 produzierten Coupés und Cabriolets beendet. Es blieb äusserlich nahezu unverändert somit fast 20 Jahre in Produktion! In der Schweiz wurden zwischen 1955 und 1974 über 5'800 Karmann-Ghia verkauft.